Gemeinde

attention open in a new windowPDFDruckenE-Mail

Zuletzt aktualisiert (Wednesday, 20 October 2010 10:13)Geschrieben von: AdministratorSunday, 04 July 2010 23:00

Die Gemeinde Löbichau ist die westlichtste Gemeinde der Kreises Altenburger Land. Sie liegt unmittelbar an der Bundesstraße 7 und an der Autobahn A 4 Ronneburg. Die Gemeindefläche umfasst 1974 ha mit 1300 Einwohnern in 7 Orten, Löbichau , wo auch der Sitz der Gemeindeverwaltung ist, Beerwalde, Drosen, Tannenfeld, Großstechau , Kleinstechau und Ingramsdorf.

 

Seit 740 Jahren liegen über diese Dörfer Urkunde und Beweise vor, die von Ihrem Dasein Zeugnis ablegen. Seit 1923 bilden Löbichau und Falkenau eine Gemeinde. Am 30. 5.1950 kommen die Orte Großstechau, Kleinstechau und Tannenfeld hinzu. Am 1.10.1961 die Orte Ingramsdorf und Drosen sowie am 1.1.1974 der Ort Beerwalde.
Durch die günstige Verkehrslage 5min von der Autobahn A4,  ist Löbichau nicht nur interessant für Gewerbeansiedlungen direkt an der A4  sondern auch als Wohngemeinde.
Entsprechende Flächenausweisungen sind von der Gemeinde vorgenommen worden. Ein modernes Gewerbegebiet an der Eingangstür zum Landkreis Altenburger Land und der Gemeinde zeugen davon, dass sich nach der Wiedervereinigung beider deutschen Staaten hier sehr viel getan hat.
Bis 1969 war diese Gegend vorwiegend von der Landwirtschaft geprägt. Mit der Erschließung der Uranbergbaubetriebe Beerwalde (1969) und Drosen (1974) entwickelte sich ein Industriestandort
wie man Ihn sich heute nicht mehr vorstellen kann.  1990 wurde der Abbau eingestellt und die Sanierungsarbeiten beginnen. In den Orten selbst prägen typisch für das Altenburger Land, große Vierseitenhöfe und schöne Fachwerkhäuser das Bild.

Wappen und Fahne

Geschichtlich ist es nicht nachzuvollziehen, ob es jemals in der Gemeinde Löbichau ein Gemeindewappen oder eine Fahne gegeben hat.
1996 werden nach den heutigen Erkenntnissen erstmals durch den Gemeinderat Wappen und Fahne eingeführt.
Das Wappen ist halbgeteilt und gespalten und zeigt vorn oben in Rot die goldene Blüte der Sonneblume, die Staubgefäße durch ein goldenes Rautengitter in Schwarz angedeutet, vorn unten in Schwarz silberne Hammer und Schlägel und hinten in Gold einen roten, goldenen gekrönten, schwarzbewehrten Löwen.
*Der aufrechtstehende kurländische Löwe, das Wappentier der Herzogin von Löbichau
* Hammer und Schlägel, das Zeichen des Bergmanns stehen für den jahrzehntenlangen Uranerzbergbau in dieser Region.
*  Die goldene Blüte der Sonnenblume das Zeichen für eine traditionelle Landwirtschaft, gepaart mit dem Licht der Sonne für eine aufstrebende Gemeinde.
Die Fahne, hergeleitet aus dem Wappen, ist weiß-rot, gespalten und trägt das Gemeindewappen.